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Die Bundesstiftung Aufarbeitung steht für eine lebendige und pluralistische Auseinandersetzung mit der kommunistischen Diktatur und ihren Folgewirkungen für das vereinigte Deutschland. Sie versteht sich als Ansprechpartnerin und Mittlerin zwischen gesellschaftlicher Aufarbeitung, Wissenschaft, Politik, Medien und Öffentlichkeit. 

Die Behörde der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (BStU) bewahrt in ihren Archiven die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR auf und stellt sie für verschiedene Zwecke nach strengen gesetzlichen Vorschriften Privatpersonen, Institutionen und der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die BStU hat den Auftrag, die Öffentlichkeit über Struktur, Methoden und Wirkungsweise des MfS zu unterrichten. Sie trägt damit zur historischen, politischen juristischen und gesellschaftlichen Aufarbeitung der SED-Diktatur bei. Sie fördert die öffentliche Auseinandersetzung mit totalitären Ideen und Strukturen, indem sie öffentlich zu aufarbeitungspolitischen Fragen Stellung bezieht.

Der Freistaat Sachsen als Wiege der Friedlichen Revolution

Die sächsischen Städte Leipzig, Dresden und Plauen waren es, von denen sich im Herbst 1989 die Demokratiebewegung in die gesamte DDR ausbreitete.
Besonders bedeutsam sind die Leipziger (Montags-) Demonstrationen, die im Umfeld der Leipziger Nikolaikirche ihren Ursprung fanden. Zunächst nur einige hundert, später mehrere zehntausend mutige Bürger gingen nach dem Friedensgebet seit dem 4. September 1989 auf die Straße. Am 2. Oktober 1989 knüppelte die Polizei in Leipzig auf friedliche Frauen und Männer ein, die die Freilassung von inhaftierten Demonstranten der Vorwochen forderten.

http://www.89-90.sachsen.de/Friedliche_Revolution.htm

Die Revolutionsereignisse waren jedoch nicht auf die großen Städte beschränkt. Nachvollziehen können Sie das anhand einer Datensammlung des Hannah-Arendt-Instituts Dresden zu Parolen und Ereignissen der Friedlichen Revolution in Sachsen, die die Sächsische Staatskanzlei allgemein zugänglich macht.

http://www.89-90.sachsen.de/Ereignisse.htm

Das  Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) ist ein interdisziplinär ausgerichtetes Institut zur Erforschung der deutschen und europäischen Zeitgeschichte mit Sitz in Potsdam. Die wissenschaftliche Arbeit des Instituts gliedert sich gegenwärtig in fünf Abteilungen, die sich mit folgenden Themenbereichen befassen:

    • Gesellschaftsgeschichte des Kommunismus
    • Wirtschaftliche und soziale Umbrüche im 20. Jahrhundert
    • Der Wandel des Politischen: Rechte, Normen und Semantik
    • Provinz und Metropole in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts
    • Zeitgeschichte der Medien- und Informationsgesellschaft

Hohen Stellenwert räumt das ZZF der Vermittlung seiner Themen und Arbeitsergebnisse in die Fachöffentlichkeit sowie dem Wissenstransfer in den Bereich von Museen und Gedenkstätten ein. Mit dem Portal Zeitgeschichte-online ist das ZZF in Deutschland zum wichtigsten Anbieter zeithistorischer Fachinformationen im Internet geworden.

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